Jazzkonzert mit Slowboy

Kay Lübke, Jan von Klewitz, Wolfgang Roggenkamp

Freitag, 13. November 19 Uhr
Hibbelers
Rechtern 6
4406 Barnstorf

Wir präsentieren das Jazztrio Slowboy.
Kay Lübke und Jan von Klewitz reisen aus Berlin an, Wolfgang Roggenkamp lebt in Barnstorf und ist sicher vielen in der Region als Musiker in Rock-Pop und Oldie Bands bekannt. Aber er ist eben auch ein leidenschaftlicher Jazzmusiker mit internationaler Erfahrung.

Weitere Infos zum Trio und den MusikernInfofenster schließen

Mit S l o w b o y ging ein lang gehegter Wunsch des Berliner Schlagzeugers Kay Lübke in Erfüllung, eine Band basierend auf dem Sound einer echten Hammond B3. Die Orgel ist wohl neben dem Schlagzeug eines der wenigen Instrumente, welches in fast allen zeitgenössischen Spielarten seinen Platz hat. Im Rock, HipHop, R ́n B und im Jazz sowieso. Der Mann der bei Slowboy die Orgel bedient ist Wolfgang Roggenkamp und er macht es mit Leib und Seele. Allein schon der Transport und Aufbau der Orgel setzen ein hohes Maß an „Leib“ voraus. Wolfgang Roggenkamp, von Hause aus Schlagzeuger, zieht alle Register. Er und Lübke am Schlagzeug legen das Fundament auf dem sich Jan von Klewitz nach Herzenslust austoben darf. Oder bereiten sie doch eher ein Bad in das Jan eintauchen und sich einfach nur wohlfühlen kann. So oder so, entsteht Musik mit der richtigen Balance von Herz und Hirn. Die drei stehen zu ihren Einflüssen (welche waren das noch mal ?), die Musik ist ein Gemeinschaftswerk, alle steuern Kompositionen, Arrangements und Ideen bei. Melodie und Groove sind gepaart mit einer großen Portion Lust. Die Spielfreude ist ansteckend – das dachte sich auch der Berliner Senat, der die Band 2013 mit dem Studiopreis auszeichnete.

Die Musiker

Jan von Klewitz – studierte Musik an der Musikhochschule Köln und ist seitdem ein äußerst gefragter Saxofonist. Davon zeugen seine Engagements bei Ulla Osters „Beyond Janis“, Georg Ruby, dem deutschfranzösischen Jazz Orchester unter der Leitung von Albert Mangelsdorff,Wolfgang Dauner. Zurück in seiner Heimatstadt Berlin war er in verschiedenen Bands, u.a. Berlin Contemporary Jazz Orchestra mit Alexander v. Schlippenbach, Aki Takase, Evan Parker und Ernst-Ludwig Petrowski.
In den letzten Jahren spielte er in den Bands von Heinz Sauer und Nils Wülker (u.a. mit Gene Calderazzo und Dominic Miller). Seine eigene Band Yakou Tribe mit Kai Brückner veröffentlichte drei CDs und war auf zahlreichen Tourneen. Außerdem ist er Mitglied bei Thärichens Tentett und Jazz Indeed (beide mit Michael Schiefel) und hat noch das Duo-Projekt Spiritual Standards mit Markus Burger (vier CDs und noch mehr Tourneen).
Auslandreisen mit dem Goethe-Institut führten ihn nach West-und Ostafrika, Indien, Pakistan, Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, China und in die USA.

Wolfgang Roggenkamp startete seine professionelle Musikerkarriere bereits im Alter von 16 Jahren. Kurz zuvor belegte er bei Jugend musiziert den 1. Platz mit seiner ersten Liebe, dem Schlagzeug. Er studierte Klassik und Jazz an den Instrumenten Schlagzeug und Klavier am Konservatorium Osnabrück sowie an der Folkwanghochschule Essen und erhielt ein Stipendium vom Berklee College of Music/Boston. Wolfgang ist mittlerweile sehr für sein Spiel an der Hammond B3 bekannt und tourte schon über den halben Globus.
Er hat mit Künstlern wie Peter O ́Mara, Stan Webb, Luther Allison, Nippy Noya, Prince Robinson, Kenny Wheeler, Ben Becker, Nina Hoss, Jeanne Carroll, Torsten deWinkel, Helmut Hattler, Pete York, John Schröder, Sebastian Studnitzky, Jens Winther, Önder Foczan, Allen Blairman, Cora Frost, Paul Brody, Michael Thalheimer, Jan Akkerman, Massada, Sugarray Rayford und vielen anderen Künstlern gearbeitet.
2000 zog er nach Berlin und hat über 40 CDs eingespielt und produziert – die neuesten Veröffentlichungen sind z.B. “This Time” / Kai Strauss Band
( Timezone Records) und “Almost Nasty” / Tinez Roots Club (ARR Records). Außerdem ist er Endorser für Bosphorus Cymbals, Vic Firth Stöcke und Remo Felle.

Kay Lübke lebt und arbeitet in Berlin seit 1998. In Berlin studierte der gebürtige Karlsruher an der HfM Hanns Eisler. Davor war er an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und an der Musikwerkstatt in Frankfurt.
In der Berliner Musiklandschaft fühlte sich Kay Lübke sehr wohl. Es entstanden zahlreiche Projekte und Gruppen, die im Laufe der Jahre zu diversen CD Aufnahmen mit u.a Silke Eberhard, E.-L. Petrowsky, Uschi Brüning, Uli Gumpert, David Liebmann, Majid Bekkas, Henrik Walsdorf, Christof Sänger, Georg Boesner und Uli Kempendorff führten. Dadurch ergaben sich wiederum Konzertreisen und Festivalengagements im europäische Ausland, Israel, Marokko, Ägypten, Aserbaidschan, China, Kanada und den USA. Außerdem ist K.L. nicht nur in den Clubs aktiv sondern auch an verschiedenen Berliner Bühnen tätig, an der Volksbühne mit Sir Henry, davor an der Schaubühne, bei dem Festival Spielzeit Europa und am BE sowie beim Tanzplan Dresden. 2008 gewann er den Studiopreis des Berliner Senats mit der Band Croomp und 2009 mit Stephen Brandon, 2013 wiederum mit dem Projekt Slowboy.

15 € Eintritt
Anmeldung erforderlich und ab sofort möglich unter

oder
Telefon: 05442 8036384
oder nutzt unser Kontaktformular >>>
Leider können wir z.Zt. nur max. 25 Plätze anbieten, deshalb unbedingt rechtzeitig anmelden.
Selbstverständlich gelten zur Durchführung des Konzerts strenge Hygienevorschriften.

Corona gibt nicht auf, wir auch nicht 😷
Leider müssen wir damit rechnen, dass im November die Pandemie-Entwicklung so dramatisch ist, dass keine Konzerte mehr stattfinden können. (Dafür Danke an alle, die sich nicht hinter Masken verstecken, sondern furchtlos und unermüdlich an der Verbreitung des Virus mitwirken)
Sollte das Konzert abgesagt werden müssen, werden wir einen neuen Termin vereinbaren und allen Angemeldeten rechtzeitig mitteilen. Bitte bleibt in Kontakt und besucht immer mal wieder unsere Seite oder hinterlasst eure E-Mail Adresse, dann werdet ihr über Neuigkeiten informiert.

 

LETsDOK: Der deutschlandweite Dokumentarfilmtag

letsdok-logo

wir sind dabei!

LETsDOK – lautet die Aufforderung, am 19. September 2020 den deutschlandweiten Dokumentarfilmtag mitzufeiern. Wir lassen uns nicht zweimal bitten und machen gleich den ganzen Tag zum Filmtag.
Kino@Hibbelers

wie immer bei
HIBBELERS
Rechtern 6, 49406 Barnstorf

Das „Kino“ ist auf der Bauerndiele, die Leinwand hängt vor dem Scheunentor neben dem Pferdestall. Sehr romantisch.

Das Programm am 19.09.2020

Matinee  11:00 Uhr

aufderjagd

AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR
2018 von Alice Agneskirchner
96 min

Mit Bildern von einzigartiger Schönheit zeigt Alice Agneskirchner den deutschen Wald, wie aus der Zeit gefallen, ein eigener Kosmos. Die Tiere teilen ihn mit uns – doch wer bestimmt, wieviele es sein dürfen, welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millinone Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr erlegt werden, nicht geschossen würden?

Im Film entwickeln Waldbesitzer und Forstbeamte, Tierschützer, Bauern, Wildbiologen, Jäger, und Förster sehr unterschiedliche Betrachtungen zu Rechten und Pflichten des Menschen in diesem System.


Nachmittagsfilm 16:00 Uhr

Hayden Chisholm im Stall

SOUND OF HEIMAT – DEUTSCHLAND SINGT
2013 von Arne Birkenstock, Jan Tegeler
90 min

Der neuseeländische Musiker Hayden Chisholm versteht nicht, was die Deutschen für ein Problem mit ihrer Volksmusik haben. Mit dem unbefangenen Blick von außen reist er auf den Spuren der deutschen Volksmusik durch das Land und begegnet einer großen Vielfalt an Sangeslust. Er nimmt uns mit auf eine amüsante Reise vom Leipziger GEWANDHAUSCHOR über die Kneipentruppe SINGENDER HOLUNDER und die Hip-Hop-Formation BAMBAM BABYLON BAJASCH, zur Jodel-Lehrerin aus dem Allgäu, zu der Rocksängerin BOBO und in das Volksmusik-Kabarett WELL-KÜREN. Ein Film der Spaß macht!


Abendprogramm 19:00 Uhr

BEUYS
2017 von Andres Veiel
107 min

Joseph Beuys ist der Mann mit dem Hut und der Fettecke, der dem toten Hasen die Kunst erklärt. Während das Guggenheim Museum in New York seine Werke mit einer Einzelausstellung ehrte, wurden sie zuhause noch als „der teuerste Sperrmüll der Welt“ tituliert. Auch 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er seiner Zeit voraus – und vielleicht sogar unserer. „Wir unterhalten uns doch über etwas, was weiter geht als meine Werke – schmeißen wir doch meine Werke einfach mal zum Fenster raus“

Andres Veiel erteilt dem Künstler, Aktivisten, Provokateur Beuys selbst das Wort und der hat viel zu sagen, Inspirierendes und Amüsantes: „Ich weise darauf hin, dass das erste Produkt menschlicher Kreativität der Gedanke ist und sage aus diesem Grunde, Denken ist bereits Plastik“. Daraus schlussfolgerte er anschließend die Heiterkeit auslösende Frage:„Kann Plastik die Welt verändern?“

Ein Film mit Herz und Verstand, zum Grübeln und zum Lachen.

„Es ist egal, in welchem Beruf man sich verschleißt, aber verschleißen muss man sich, sonst hat es gar keinen Zweck.“ Joseph Beuys

Anmeldung / Karten

Durch die pandemiebedingten Regeln und einzuhaltenden Abstände finden aktuell nur ca 16 Zuschauer je Film Platz.
Eine Anmeldung ist daher zwingend erforderlich– Telefon 0151 678 21 023 – oder

Der Eintrittspreis beträgt
6,- Euro je Einzelfilm
10,- Euro für 2 Filme
14,- Euro für ein Tagesticket

Bitte den Mund-Nasenschutz nicht vergessen – auf dem Sitzplatz darf er abgenommen werden.