Zarzuela – Opernabend




6. November, 19 Uhr
Hibbelers

Julia Bachmann • Sopran
Luis Olivares Sandoval • Tenor
Suwon Kim • Klavier

Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder den Opernabend anbieten zu können. Nach dem tollen Erfolg 2019, musste das Konzert im letzten Jahr leider ausfallen.

Sicher wird es viele freuen, zu hören, dass Luis Olivares Sandoval und Suwon Kim am 6. November wieder dabei sein werden, und besonders freut es uns, dass die Sopranisten Julia Bachmann gewonnen werden konnte. Mit ihr zusammen wurde ein Programm mit spanisch-lateinamerikanischem Schwerpunkt zusammengestellt.

So gibt es ein schönes Programm zu genießen und die Möglichkeit, die Künstler*innen hautnah und persönlich zu erleben. Sie werden nach dem offiziellen Teil bleiben und bestimmt noch mal spontan etwas intonieren. Auf jeden Fall gibt es Getränke und Kleinigkeiten zu essen, um den Abend in lockerer Atmosphäre fortzusetzen.

Details zum Programm folgen in Kürze!

Zarzuela Romanzen und Duette
Pause
Lateinamerikanische Lieder

Eintritt 22 €, Vorverkauf ab sofort
Kontaktseite>>>

Telefon: 05442 8036384
Leider ist das Platzangebot stark eingeschränkt, deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

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Sopranistin Julia Bachmann

Bitte besuchen Sie ihre Internetseite>>>


Luis Olivares Sandoval
Der Chilene Luis Olivares Sandoval wurde in Calama, Chile, geboren und studierte Gesang bei Fernando Lara, Nora Lopez und Carlos Beltrami an der Universität Chile.
In der Oper debütierte der Tenor 2000 als Rodolfo in „La Bohème“, worauf Tamino in „Die Zauberflöte“, Alfredo Germont in „La traviata“, Nemorino in Donizettis „L’elisir d’amore“ und der Steuermann in „Der fliegende Holländer“ folgten.
2005 war Olivares Sandoval Finalist beim Wettbewerb Cardiff Singer of the World.
Außerdem wurde er durch APES (Asociación de Periodistas de Espectáculos) als „Bester lyrischer Sänger 2005 und 2007 in Chile“ ausgezeichnet und war 2008 Semifinalist beim Competizione dell’Opera in Dresden.
Seit 2009 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Bremen, wo er u. a. die Mozart-Partien Tamino, Don Ottavio und Idomeneo und wichtige Partien des italienischen Fachs wie Radames in „Aida“, Ismaele in „Nabucco“, Pollione in „Norma“, Alfredo in „La traviata“, Pinkerton in „Madama Butterfly“, Cavaradossi in „Tosca“, Rodolfo in „La Bohème“ sang. In den letzten Spielzeiten war Olivares Sandoval u. a. als Erik in „Der fliegende Holländer“, Don José in „Carmen“, der Titelpartie in Massenets „Werther“, Einsiedel in Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, Luigi / Rinuccio in Puccinis „Il tabarro & Gianni Schicchi“, als Prinz in „Rusalka“ und aktuell in „Ein Maskenball – Un ballo in maschera“ zu erleben.


Suwon Kim
Suwon Kim, geboren in JeonJu Südkorea, studierte Klavier an der „University of Suwon“. Sie absolvierte ihr Studium bei Alexander Selitser, Seung Kyung Lee mit Auszeichnung.
Nach ihrem Abschluss führte sie ihre Weiterbildung in Italien fort, wo sie sich auf die Fachgebiete Opernkorrepetition am „International Municipal Music School of Milan“(2007 – bei Giovanni Fornasieri, Luca Gorla, Vitoria Telekiev) und Korrepetitorin am „Teatro Alla Scala“ (2008 – Young Artists‘ Programme bei James Vaughan, Dante Mazzola, Enza Ferrari und Alberto Malazzi uvm.) konzentrierte. Im Jahr 2012 studierte sie Klavier bei Laurent Cabasso am Konservatorium Straßburg in Frankreich.
Sie arbeitete als Korrepetitorin am „Institute for the International Education of Students“ in Milan (2008), am Opera Studio in Weimar (2011), am „Studio of the Opéra National du Rhin“ in Straßburg (2011-2013) und an „The National Theater“ in Besancon (2014).
Suwon musiziert regelmäßig am Klavier mit Sängern und Instrumentalisten zusammen. Sie gab Solokonzerte und korrepetierte bei Meisterkursen für Luisa Maria Cioni , Adriana Maliponte , Carmen Stara , Patriza Zanardi, Françoise Pollet , Sylvie Valayre , Nicola martinucci , Pier Miranda Ferraro , Steve Davislim , Giorgio Zancanaro , Gianni Maffeo , Jean-Philippe Lafont , Kwangchul Youn , Bonald Giaiotti in Korea, Italien, Deutschland und Frankreich.
In der Saison 2017-2018 arbeitete Suwon Kim für das Bremer Opernhaus und arbeitet derzeit für das Heidelberger Opernhaus .

Die Kurzbiografien wurden von Dietz Tretschok zusammengestellt.

 

Kurzfilmtag

Am 21.12. ist der kürzeste Tag des Jahres und damit das ideale Datum für einen Filmabend, der sich dem Kurzfilm widmet.

Wir sind dabei!

Unser Programm folgt in Kürze

 

 

 

Slowboy gar nicht slow

Fulminanter Start unserer Konzertreihe „jazzwecan“ 
Es war keine leichte Kost, die Slowboy da für das Publikum vorbereitet hatte, aber es war offensichtlich genau das Richtige, Eine Zuhörerin kommentierte, „… das ist genau der Jazz, den ich jetzt gebraucht habe!“

Das ging offenbar vielen Jazzfans so, aus der gesamten Region, sogar aus Bremen, waren sie unserer Einladung gefolgt. Die durch die Corona-Abstände etwas gelichteten und auf 55 Plätze beschränkten Reihen auf Hibbelers Diele in Rechtern waren ausverkauft.

New Jazz mit einem Schuss Soul und Blues in hohem Tempo und mit viel Druck sind der Stil und Sound des Trios. Wolfgang Roggenkamp lehrt an der Hammond Orgel die Bässe das Laufen, Kay Lübke webt dazu intelligente Rhythmen und dem sakralen bisweilen ekstatischen Sound der Hammond Orgel setzt Jan von Klewitz am Saxophon melodische Coolness und rasante Linien entgegen. Viele Soli und ideenreiche Improvisationen begeisterten das Publikum.

„Die tolle Akustik der Diele, angenehmer warmer Sound und ein super Publikum, das macht Spaß“, sagt Roggenkamp und der Spaß konnte sich hören lassen. Spielfreude und lockere Sicherheit im Zusammenspiel zeigten die Professionalität der drei Musiker, die schon mit einigen internationalen Jazzmusikern und -musikerinnen gearbeitet haben. Überwiegend eigene Kompositionen und Reminiszenzen an Jazzgrößen wie Jimmy Smith, waren im Programm. Da wurde aber auch mal ein Zitat von Pippi Langstrumpf eingestreut oder eine Melodiepause zum Teetrinken gedehnt, musikalischer Humor, der übersprang. Und so wurden nach zwei Sets noch Zugaben verlangt.

Am nächsten Morgen reisten Kay Lübke und Jan von Klewitz wieder zurück nach Berlin, während Wolfgang Roggenkamp mit seinem 130 Kilo schweren Instrument zum Glück nur über die Straße muss.